Die Blutegeltherapie zählt zu den ältesten Heilmethoden, wird meist von Heilpraktikern angewendet. Sobald der Blutegel angebissen hat, sondert er den Wirkstoff Hirudin ab und verhindert so kurzzeitig die Blutgerinnung. Der Biss ist vergleichbar mit einem Bienenstich, durch das Hirudin wird die kleine Wunde allerdings leicht betäubt und der leichte Schmerz klingt schnell ab. Beim Aderlass saugt ein Egel bis zu 40 Milliliter Blut. Der Körper reagiert durch die Bildung von entzündungshemmenden Stoffen und einer verstärkten Durchblutung im betroffenen Gebiet. So lassen sich Entzündungen, Schmerzen und sogar Beeinträchtigungen wie Tinitus oder Krampfadern behandeln. Nach der Behandlung können die Wunden bis zu 24 Stunden nachbluten.

Körperhygiene ist ein wichtiger Aspekt, wenn es um Gesundheit geht. Nicht jedoch bei der Therapie mit Blutegeln. Die Haut des Patienten soll „nach Mensch riechen“, im Idealfall waschen sich Patienten bis zu drei Tage vor dem Therapietermin höchstens mit Wasser. Klingt komisch? Hat aber einen ganz praktischen Hintergrund.

Blutegel sind sehr sensible Lebewesen, die nicht immer zubeißen, wenn sie sollen. Pflegeprodukte wie Seife, Shampoo, Deos und Parfüm sowie Pfeffer, Knoblauch, Zwiebeln oder Alkohol sorgen dafür, dass die menschliche Haut nicht mehr „appetitlich“ genug ist und die Blutegel schlichtweg nicht beißen. Zudem kann eine Behandlung länger dauern, manchmal brauchen die Blutegel bis zu 3 Stunden, ehe sie sich gesättigt fallenlassen.

Unsere Blutegel kommen direkt aus deutschen Blutegelzuchten. In Deutschland gelten Blutegel als medizinische Fertigarzneimittel und unterliegen strengsten Vorschriften. Nur so können wir die Keimfreiheit garantieren.

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