Knapp ein Viertel aller Erwachsenen ist in Deutschland von der Leberverfettung betroffen. Man kann also durchaus behaupten, dass diese Krankheit weit verbreitet ist und während die Zahl der Erkrankten stetig zunimmt, wird sie jedoch selten bemerkt. 85% aller Übergewichtigen und Diabetiker haben eine Fettleber und bereits jedes dritte übergewichtige Kind leidet ebenfalls daran.

Die Leberverfettung wird in drei Stufen unterschieden: Von der reinen Fettleber ohne entzündliche Reaktionen, mit entzündlichen Reaktionen bis hin zur Leberzirrose. Wer eine Fettleber hat, für den steigt das Risiko zu Diabetes, Leberentzündungen und Leberkrebs. Häufig gehen Bluthochdruck, Herz- und Gefäßkrankheiten mit der Leberverfettung einher.

Die Fettleber ist eine Zivilisationskrankheit und ihre Ursachen liegen größtenteils in der modernen Lebensweise: Fastfood, Weißmehl, Fertigprodukte, Süßigkeiten, Alkoholmissbrauch und mangelnde Bewegung. Allerdings sollten auch schlanke Menschen Vorsicht walten lassen, denn auch Eiweißmangel, z.B. durch Unterernährung, kann zur Fettleber führen. Das Risiko erhöht sich außerdem bei Schwangerschaft. Die Krankheit kann über Jahre hinweg unbemerkt verlaufen und selbst die Blutwerte liefern im ersten Stadium nicht zwingend einen Anhalt. Erst die entzündete Fettleber zeigt erste Symptome in Form einer Gelbsucht. Spätestens wenn die Leber ihrer Stoffwechselkontrolle nicht mehr richtig nachkommen kann, geraten allmählich die Blutzucker- und Blutfettwerte außer Kontrolle.

Welche Rolle kann nun die TCM spielen?

Ist eine Fettleber mal durch Ertasten, Ultraschall oder Blutwerte diagnostiziert, ist es fürs Handeln mit unter nicht zu spät. In der Regel ist die Einlagerung von Fett in der Leberzelle reversibel. Hier kann die TCM gute Ergebnisse vorweisen, denn häufig genügt eine ausgewogene und gesunde Ernährungsweise. Nach der Chinesischen Medizin wird es vor allem als wichtig erachtet, dass der Mensch sich angemessen und förderlich ernährt. Die TCM kennt eine umfassende Zuordnung von Nahrungsmitteln nach ihren Wirkungen. Die individuell angemessene Nahrung und Zubereitung kann dabei die Behandlung oder auch grundlegend die Gesunderhaltung wesentlich unterstützen. Ein kurzzeitiges „Leberfasten“ mit speziellen Einweißdrinks hilft vielleicht kurfristig, auf Dauer jedoch nur eine grundsätzliche Konsumumstellung. Und nicht vergessen: genügend Bewegung ebenso!

Ich freue mich auf Ihren Besuch in meiner Praxis.

Ihre Marion Broks

 

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